SAP TRAINING VON EXPERTEN

Die erfolgreiche Einführung von SAP S4/HANA in einem Unternehmen ist gekennzeichnet durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen IT-Fachleuten und Stakeholdern der Fachabteilungen.

Die Fachabteilungen sollten im Projekt sowohl in den Kreisen des Projektteams als auch als Key-User vertreten sein.
Als Stakeholder im Projektteam, sowie als Key-User sollten bevorzugt solche Personen benannt werden. Die Key-User sollten im Unternehmen sehr gute Kenntnisse über Geschäftsprozesse und Aufgaben der Fachabteilung besitzen, die Sie repräsentieren.

Sie sind in der Lage, die Geschäftsprozesse der Fachabteilungen im Projekt zu vertreten. Desweiteren können Sie Probleme frühzeitig erkennen, formulieren und Lösungsansätze darstellen.

In Ihrer Fachabteilung besitzen Sie ein hohes Maß an Akzeptanz. Bei ihrer täglichen Arbeit zeichnen Sie sich aus durch herausragendes Engagement, und hohe Belastbarkeit. Darüber hinaus besitzen Sie Abstraktionsvermögen, Diplomatie, Organisationstalent und ein sicheres Auftreten gegenüber den Endanwendern.

Key-User stellen das Bindeglied zwischen Fachabteilung und Projektteam dar. Sie vertreten die Belange der Fachabteilung gegenüber dem Projektteam.

Ihnen kommt eine besondere Rolle bei der Umsetzung der Geschäftsprozesse in SAP zu.
Das Projektteam fällt Entscheidungen hinsichtlich der Umsetzung der Geschäftsprozesse im SAP-System. Stakeholder hinterfragen diese Entscheidungen des Projektteams zwar kritisch. Jedoch vertreten Sie einmal gefasste Beschlüsse gegenüber den Endanwendern, ohne Zweifel an deren Richtigkeit auf kommen zu lassen.

Key-User sind nicht nur Verteiler von Informationen vom Projektteam zu den Endanwendern. Sie prägen die Akzeptanz für die neue SAP-Lösung im Hause entscheidend mit.

Damit die Projektteam-Mitglieder und Stakeholdern sowohl ihren fachlichen als auch ihren operativen Aufgaben im Hause voll gerecht werden, müssen Ihnen die notwendigen Freiräume geschaffen werden. Ihnen muss das notwendige „Rüstzeug“ für diese neue Rolle gegeben werden, indem Sie ein SAP Training von Experten bekommen und dafür „begeistert“ werden!

1. KEY USER

Key-User sind bei der Einführung von Software auch mit der Beschreibung der Anforderungen und der Parametrisierung im Rahmen der Einrichtung der Software betraut.

2. KEY-USER-KONZEPT

Die Key-User bereiten die Schulungen vor, halten die einzelnen Schulungseinheiten und sind die ersten Betreuer für die Anwender.

3. TEAMBILDUNG

Bei der Vorbereitung der Schulungseinheiten arbeiten die Key-User in abteilungsübergreifenden Teams entlang der Prozesskette zusammen.

4. TRAIN-THE-TRAINER

Key-User haben von Hause aus großes Lampenfieber vor den Schulungen. Das wird mit Workshops „Train-the-Trainer“ kanalisiert.

5. ANWENDERTRAINING

Mit den Stakeholdern- und Key-User-Schulungen sollte möglichst früh begonnen werden, damit die entsprechenden Endanwender so schnell wie möglich den erforderlichen Wissensstand erreichen können.

6. WIRKUNG FÜR DAS UNTERNEHMEN

Die Key-User sind dauerhaft im Unternehmen verfügbar. So können kontinuierlich neue Mitarbeiter in neuer Software geschult werden. Die kurzfristige Verfügbarkeit macht auch kleine Schulungseinheiten möglich.

Der Grundgedanke beim Key-User-Konzept ist, dass engagierte Mitarbeiter die tatsächlichen oder zukünftigen Prozesse im Unternehmen von Grund auf kennen. Diese Kenntnis der Prozesse bildet die Voraussetzung für die zielgerichtete Schulung der neuen Software. Die Anwender sollen nicht alle vom Programm möglichen Funktionen kennen lernen, sondern nur die, die sie in ihrem Arbeitsalltag benötigen. Dies reduziert den Aufwand für Schulungen deutlich.

KEY-USER

Die deutsche Übersetzung Schlüsselanwender klingt fast etwas lustig. Der Begriff bedeutet, dass dies Softwareanwender ist, die die Gesamtfunktionalitäten des Programms besonders intensiv kennen und aus ihrer persönlichen Kenntnis der tatsächlichen Prozesse im Unternehmen als Leistungsträger besonders gut vermitteln können.

DAS KEY USER KONZEPT

Die Nähe zum Tagesgeschäft, verbunden mit einer hohen sozialen Kompetenz führt so zu einer schnellen und intensiven Akzeptanz der neuen Software und der neuen Prozesse im Unternehmen.

Das Know-how, Veränderungen im Unternehmen zu organisieren und in das Tagesgeschäft einfließen zu lassen, bleibt somit im Unternehmen. Positiv wirkt sich die Arbeit auch auf die Key-User selbst aus: Sie fühlen sich und ihre besonderen Leistungen für das Unternehmen anerkannt und werden so an das Unternehmen gebunden.

TEAMBILDUNG

So lernen sich auf diesem Weg Mitarbeiter des Unternehmens von verschiedenen Standorten oder Abteilungen zu erstem Mal intensiv in ihrer Arbeitsweise kennen. Persönliche Erfahrung und Erfahrungen aus dem Unternehmensteil werden hierbei ganz selbstverständlich ausgetauscht. Damit wird das Know-how im Unternehmen gehoben.

„Den ersten RoI (Return on Investment) haben wir schon in der Vorbereitung der Schulung erzielt. Die Key-User sind standortübergreifend zu einem Team zusammengewachsen.“ (Leiter Software)

Bei der Zusammensetzung der Teilnehmer bei einzelnen Schulungseinheiten hat eine Standort- und abteilungsübergreifende Zusammensetzung die gleichen Effekte.

TRAIN-THE-TRAINER

Methoden innerhalb einer Schulung, von der Schulungsvorbereitung über rhetorische Tipps und Tricks, bis hin zur Disziplinierung von wenig aufmerksamen Teilnehmern werden vermittelt. In einzelnen Gruppen üben die Key-User dann die vorbereitenden Schulungsinhalte. Die Spezialisierung einer Gruppe auf je einen Typ der Schulungseinheiten reduziert den Aufwand. Im Rahmen der Train-the-Trainer-Workshops werden die Schulungen dann vor den Kollegen gehalten. So kann eine gewisse Routine vor der ersten eigentlichen Schulung erreicht werden.

WIRKUNG FÜR DAS UNTERNEHMEN

Das gesamte Konzept kann dann auf computergestützte Schulungseinheiten „Webinare“ oder Schulungsvideos ausgeweitet werden.

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