Mit der Digitalisierung steht beinahe zwangsmäßig für viele Unternehmen ein Wandel bevor. Für das Management dreht sich die Entscheidung quasi bloß um das “wann”. Es ist notwendig, sich auf neue Technologien und Prozesse einzustellen, um seine Position am Markt nicht zu verlieren.

Oftmals wird das Thema Change Management erst in einer Krise angegangen. Es muss etwas geändert werden, um wieder erfolgreich wirtschaften zu können. In der Praxis ist es in solch einer Situation allerdings zu spät beziehungsweise besonders schwierig.

 

Change Management ist kein Krisenprogramm

Change Management bedeutet, sich mit internen Prozessen, Strukturen, Verhaltensweisen aber auch mit eingesetzter Technologie zu beschäftigen und sich für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen.

Für solch ein Projekt muss das Potential der Zukunft erkannt werden, es muss eine Vision gebildet werden und klare Rahmenbedingungen zum Erreichen dieser Ziele geschaffen werden.

Wenn sich das Management rechtzeitig mit diesen Punkten auseinandersetzt, fließt das Change Management als Teil in die Unternehmensstrategie mit ein und begleitet den Weg in eine erfolgreiche Zukunft.

 

Ein erfolgreiches Change Management Projekt basiert auf 4 Säulen

Beim Change Management kommt es nicht auf die Unternehmensgröße an. Change Management betrifft sowohl kleine Unternehmen, die sich am Markt behaupten möchten, als auch große Konzerne, die von den raschen Veränderungen sich nicht abhängen lassen wollen.

Ob groß oder klein, in beiden Fällen kommt es auf diese vier Themen an.

 

Timing: Sich rechtzeitig mit der Zukunft beschäftigen

Wann sollte Change Management begonnen werden? Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass Change Management eine wichtige Ergänzung der Unternehmensstrategie geworden ist.

Es gibt rasend schnelle Veränderungen, daher ist es notwendig, jederzeit sich mit der Zukunft und der richtigen Aufstellung zu beschäftigen.

Wo besteht für das Unternehmen Potential sich auszubreiten und sich zu positionieren?

Wer sich diese Frage rechtzeitig stellt, kann die Prozesse beim Change Management ohne großen Druck und mit der nötigen Gelassenheit angehen.

 

Kommunikation: Emotionales Führungsverhalten und einbinden der Mitarbeiter

Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt und wie wird es gesteuert? Hierarchische Unternehmensstrukturen haben weitestgehend ausgedient. Es bietet sich an, Verantwortung auf verschiedenen Ebenen aufzuteilen. Auf diese Weise wird das Management als der Flaschenhals im Unternehmen entlastet und das Unternehmen kann mehr Geschwindigkeit bei der Entwicklung aufnehmen.

Auf solch ein neues Modell der Mitarbeiterführung müssen sich auch Führungskräfte einstellen und lernen mit Vertrauen zu arbeiten.

Es wird sich zeigen, mit dem Abgeben von Kontrolle über Aufgaben und Prozesse wird Ihr Unternehmen fahrt aufnehmen. Ihre Mitarbeiter werden sich mit neuer Verantwortung geschätzter und tiefer mit dem Unternehmen verbunden fühlen.

 

Arbeitskultur: Neue Arbeitsschritte in der Praxis erlernen

Beim Einführen von neuen Arbeitsschritten im Zuge des Change Managements ist es enorm wichtig, diese in der Praxis zu erlernen. Ein Seminar bietet sich für einen ersten Überblick an. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch über E-Learning Modelle für Ihre Mitarbeiter nachdenken.

Außerdem gestaltet es den Prozess beim Change Management wesentlich angenehmer und mit weniger Widerstand, wenn die Mitarbeiter bei Entscheidungen und Vorgehensweisen eingebunden und gefragt werden.

 

Technologie: Auf neue Technologie setzen und Prozesse optimieren

Die Entwicklung neuer Technologien ist rasant. Sei es die individuelle Software im Unternehmen, neue grundlegende Technologien wie die Blockchain oder Maschinen und Systeme, die mit künstlicher Intelligenz dazu lernen.

Ein Unternehmen muss mit der Zukunftsbrille bereits jetzt überlegen, welche Technologien können welche Prozesse übernehmen? Wo kann Automatisierung weiterhelfen und wie verändern sich die Arbeitsplätze der Mitarbeiter dadurch.

Wer das Potential der neuen Technologien am schnellsten für sich nutzen kann, wird am Markt einen Vorsprung haben und sich gegenüber seiner Konkurrenten besser positionieren.

 

Fazit: Bereits heute an die Zukunft des Unternehmens denken

Zusammenfassend lässt sich sagen, Change Management ist nicht erst anzugehen, wenn eine Änderung zwingend notwendig ist. Mit Change Management werden positive Änderungen und das Zukunftspotential für ein Unternehmen angegangen.

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