Vor kurzem haben wir über die Effektivität beim E-Learning berichtet. Blended Learning ist eine weitere Art des Lernens, bei der Online und Offline kombiniert werden.

Blended Learning ist demnach eine spezielle Form des E-Learnings, bei der Präsenzveranstaltungen eine wichtige Rolle spielen.

In folgendem Beitrag gehen wir auf die Bestandteile von Blended Learning ein und zeigen auf, für wen diese Form des Lernens besonders geeignet ist.

 

Was zeichnet Blended Learning aus?

Mit Blended Learning erhalten die Lernenden und Studierenden die Möglichkeit, sich mit den Inhalten intensiver zu beschäftigen. Je nach Stärke des Einzelnen kann das digitale Lernmaterial für das perfekte Ergebnis durchgegangen werden.

Die Kombination aus individuellem Lernen und gemeinschaftlichem Arbeiten in Präsenzterminen fördert das Engagement und die Lernbereitschaft.

Im Großen und Ganzen unterstützt Blended Learning das individuelle Lernen durch folgende drei Wege:

  • Möglichkeit digitale Inhalte wieder und wieder anzusehen
  • Inhalte auf unterschiedlichen Geräten und verschiedenen Formen zu erfassen (Video, Podcast, Listen, etc.)
  • Anwendung des Wissens auf diversen Wegen zur Lern-Erfolgs-Kontrolle

 

Reale Anwendungsfälle, für den Einsatz von Blended Learning in der Praxis

Blended Learning wird bereits in unterschiedlichen Variationen in unserer Gesellschaft eingesetzt. Mit der Digitalisierung werden auch immer mehr Bereiche im Alltag virtualisiert. Folgende Beispiele sind dem einen oder anderen eventuell im alltäglichen Leben schon einmal begegnet:

 

Rotations Prinzip

In diesem Fall gibt es unterschiedliche Lern-Stationen, um Schüler ihren Leistungen entsprechend zu fördern. Beispielsweise stehen Lerninhalte und Übungen für Mathe in digitaler Form zur Verfügung. Anderes, wie zum Beispiel Lesen, wird in einer Sitzung zusammen mit dem Lehrer geübt.

Das bietet den Vorteil, dass eine Klasse getrennt und sich einzeln um Schüler gekümmert werden kann.

 

Digitale Erweiterung

Durch das Aufnehmen eines Kurses, beispielsweise an der Universität, kann das Lern-Programm mehr Studenten angeboten werden. Einige Universitäten handhaben diese Methode so, dass die Vorlesung in mehreren Hörsälen gleichzeitig angeboten werden kann.

Außerdem bietet die Aufzeichnung die Möglichkeit, dass auch Studenten, die die Vorlesung nicht besuchen konnten, die Inhalte nachlernen können.

Blended Learning bietet die Inhalte demnach für ein erweitertes Publikum an.

 

Online Schule

Eine dritte Möglichkeit ist eine Online Schule. Lerninhalte werden über das Internet verteilt. Auf diese Weise kann jeder nach seiner eigenen Geschwindigkeit lernen. Für Fragen steht ein Chat zur Verfügung.

Für Prüfungen trifft man sich persönlich und kann auf diese Weise sein gelerntes Wissen anwenden.
Besonders für Menschen, die Lernen und einen Job unter einen Hut bringen müssen, ist diese Methode geeignet.

 

Fazit: Individuelle Stärken fördern

Digitale Inhalte stehen jederzeit und in unterschiedlichen Formen zur Verfügung. Durch die Kombination mit echten Treffen, kann das Lernen für jeden Einzelnen stark gefördert werden.
Sowohl auf die Lerngeschwindigkeit, als auch auf die Priorisierung der Inhalte kann mit Blended Learning geachtet werden.

Für Unternehmen kann auf diese Weise ein Mitarbeiter-Programm zur individuellen Weiterentwicklung angeboten werden, ohne sie aus dem Arbeitsalltag zu reißen.

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